Galbijjim

Geschmorte Rinderrippchen auf koreanische Art

Unser Tipp

Am besten servierst du die Rippchen mit Reis. Hervorragend passen auch Kimchi, Kkakdugi und/oder Oi Muchim dazu.

Zutaten

Rezept für ca. 4-5 Gläser á 580 ml

(abhängig davon, ob das optional angeführte Gemüse dabei ist, oder nicht)

1,4 kg fleischige Rinderrippchen

1/2 Zwiebel

3 - 4 dünne Ingwerscheiben

5 Knoblauchzehen

2 weiße Teile von Frühlingszwiebeln

Schmorflüssigkeit

1/2 Tasse Sojasauce

2 EL Zucker (3 Esslöffel für süßere Rippchen)

2 EL Honig

1/4 Tasse Reiswein oder Mirin

1/2 mittelgroße Nashi-Birne gerieben (ca. 1/2 Tasse)

1/2 kleine Zwiebel, gerieben

1 EL gehackter Knoblauch

1 TL geriebener Ingwer

1/2 TL schwarzer Pfeffer

2 EL Sesamöl

Gemüse

300 g (koreanischer) Rettich, in große Stücke geschnitten

3 - 4 getrocknete Shiitake-Pilze eingeweicht und geviertelt

1 große Karotte in große Stücke geschnitten

2 grüne Teile der Frühlingszwiebel

Optional

6 - 8 geschälte frische Kastanien

6 getrocknete koreanische Datteln/Jujube 

10 - 12 Ginkgo-Nüsse oder 1 EL Pinienkerne

Zubereitung

Galbijjim (kalbijjim) ist ein traditionelles koreanisches Gericht aus geschmortem Rindfleisch mit kurzen Rippen in einer reichhaltigen Soße. Mit diesem einfachen, authentischen Rezept kannst du diese zarten, saftigen Short Ribs zu Hause zubereiten! Und wenn du willst, auch einkochen.

Schneide alle dicken Fettschichten von der kurzen Rippe ab, aber entferne nicht die dünne, zähe Haut, die die Rippen zusammenhält. Spüle die Rippchen ab und lasse sie etwa 30 Minuten lang in kaltem Wasser liegen

Im Gegensatz zu der für die westliche Küche typischen Schmormethode braten Koreaner das Fleisch traditionell vor dem Schmoren nicht an. Stattdessen werden die Rippchen zuerst in Wasser mit etwas aromatischem Gemüse angekocht, bevor sie in süßer und herzhafter Schmorflüssigkeit geschmort werden. Parboiling ist eine Technik, die verwendet wird, um überschüssiges Fett und Blut von den Rippen zu entfernen. Koche die Rippchen in wenig Wasser und gib die entstandene Brühe nach dem Entfernen des Fettes in die Schmorflüssigkeit.

In einem großen Topf 5 Tassen Wasser zusammen mit der Zwiebel, dem Ingwer, dem Knoblauch und den weißen Teilen der Frühlingszwiebel bei starker Hitze zum Kochen bringen.

Füge die kurzen Rippen hinzu und ohne Deckel zum Kochen bringen. Schöpfe immer wieder den Schaum ab.

Reduziere auf mittlere Hitze und für etwa 10 Minuten kochen lassen.

Entferne die Rippchen und stelle sie beiseite. 

Seihe die Brühe und schöpfe das Fett ab. (Das Kühlen der Brühe hilft dem Fett, sich zu verfestigen, damit es leichter entfernt werden kann. Wenn du Platz im Gefrierschrank hast, geht es schneller.)

Vermische nun alle Zutaten für die Schmorflüssigkeit, außer dem Sesamöl, miteinander. Gib die Rippchen zurück in den Topf. Gieße die Schmorflüssigkeit über das Fleisch und rühre um. (Du kannst die Rippchen bis zu diesem Punkt am Vortag zubereiten und fertig schmoren, wenn du sie servierst.)

Bereite in der Zwischenzeit das Gemüse (und wer will das optional angeführte Gemüse) vor.

Füge 2 1/2 Tassen der Brühe zu den Rippchen hinzu. Abdecken und bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. 20 bis 30 Minuten weiterkochen, je nach Dicke der Rippchen.
Radieschen, Champignons und Karotten unterrühren. Zugedeckt etwa weitere 20 Minuten kochen lassen.

Wenn du möchtest kannst du die optionalen Zutaten jetzt einrühren. Bringe erneut alles für weitere 10 Minuten (bzw. bis die Sauce dicker und das Fleisch zart ist, aber nicht auseinanderfällt) zum Kochen, dieses Mal ohne Deckel. Füge die grünen Teile der Frühlingszwiebeln und das Sesamöl hinzu und rühre vorsichtig um. Fertig!

Da es sich hierbei um ein aufwändigeres Rezept handelt, lohnt es sich gleich mehr auf Vorrat einzukochen.

EINKOCHEN

Das fertige Gericht fülle in die bereitgestellten, sterilen Gläser und verschließe diese. Achte darauf, dass der obere Rand frei und sauber bleibt. Nun bei 120°C für 120 Minuten einkochen.

Lies bitte dazu auch unbedingt den Beitrag "Sicheres Einkochen".

Der Aufwand entlohnt dich mit einem einzigartigen Geschmackserlebnis.

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