Suppe einkochen

so hast du lange einen Vorrat

Unser Tipp

Achte auf absolut saubere (sterile) Gläser.

Zutaten

Vorschlag Rex-Sturzgläser a 370ml oder
Saftflaschen á 250ml bzw. 500 ml

Fleischbrühe

300 g Kochfleisch / Suppenfleisch

500 g Mark- und Sandknochen (bzw. Beinscheiben)

2 Karotten

1/4 Sellerieknolle

1/2 Stange Lauch

2 Petersilienwurzeln klein

2 Zwiebeln

2 Knoblauchzehen

ca. 2-3 TL Salz

4 Lorbeerblätter

8 Pfefferkörner

8 Pimentkörner

2 Liter Wasser

optional

zwei Stück Ingwer

2 getrocknete Chilischoten

Gemüsebrühe:

1 gelbe Zwiebel

2 Zehen Knoblauch

225g Karotten

1/2 Fenchelknolle

225g Knollensellerie

1/2 mittelgroße Petersilienwurzel

1/2 Stange Lauch

30g Butter

1/4 Bund glatte Petersilie

1 TL Salz

1 TL weißer Pfeffer

2 Wacholderbeeren

1-2 Lorbeerblätter

Zubereitung

Du hast wieder einmal keine Zeit oder Lust zu kochen? Dann ist eine eingekochte Suppe perfekt geeignet.

Diese Suppenbasis kannst du kühl und dunkel aufbewahrt für einige Monate lagern. Am besten gleich mehr einkochen, damit es sich auch wirklich auszahlt. 

Fleischbrühe:
Schäle erst die Zwiebeln, zerkleinere sie grob und röste sie ohne Fett bei mittlerer Hitze im großen Suppentopf  an. Nun gib die Knochen hinzu und röste sie leicht mit. Anschließend das Suppenfleisch zugeben und mit 2 Liter kaltem Wasser auffüllen. Salz Pfeffer, Lorbeerblätter hinzufügen und wallend aufkochen lassen (Stufe 9). Anschließend reduziere die Hitze (auf Stufe 2-3) und lass alles 1 1/2 Stunden zugedeckt köcheln.

Schöpfe immer wieder den Schaum ab.

Nach 1 1/2 Stunden füge das gewaschene bzw. geputzte und grob geschnittene Gemüse hinzu. Und lasse die Suppe für weitere 1 1/2 Stunden köcheln.

Bevor du die Suppe in die Gläser einfüllst, fische mit einer Suppenkelle die größeren Teile heraus. Stelle die Gläser beim Befüllen auf ein Küchentuch damit sie nicht "springen" (d.h. um Spannungsrisse aufgrund starker Temperaturunterschiede zu vermeiden  - in diesem Fall heißes Glas auf kalter Arbeitsfläche. Dieser starke Temperaturunterschied wird mit einem Geschirrtuch verhindert). 
Nun kannst du die Suppenbrühe mit einem Sieb in die bereitgestellten Gläser problemlos abseihen. 

Die Ränder wische beim Befüllen mit einem Tuch trocken, falls nötig. Deckel drauf und ab in das Wasserbad (dazu stellst du die Gläser in eine Pfanne oder ein tiefes Blech und füllst ca. 2-3cm hoch Wasser ein). Stelle den Backofen auf 180°C ein. Wenn es in den Gläsern zu blubbern anfängt oder Bläschen aufsteigen, koche deine Suppe für 30 Minuten ein. (Die Einkochzeit zählt ab dem Moment in dem das Füllgut im Glas blubbert/kocht). Schalte den Herd ab und lasse die Gläser zum Abkühlen drinnen.

Wenn du die Suppenbasis innerhalb der nächsten Tage verwendest und sie nicht einkochen willst, kannst du sie auch (in den Saftflaschen) im Kühlschrank aufbewahren.

Gemüsebrühe:

Halbiere die Zwiebel und lasse die Schale dran. Putze das restliche Gemüse und schneide es in Stücke.
Nun zerlasse die Butter in einem Topf und schwitze das Gemüse darin an. Anschließend gib ca. 2l Wasser sowie die Petersilie und die Gewürze hinzu und lasse alles aufkochen (Stufe 9), reduziere die Hitze (Stufe 2-3) und lasse die Suppe 1 bis 1,5 Stunden lang köcheln. Anschließend siebe die Gemüsebrühe in sterile Gläser ab und koche sie (wie oben bei der Fleischbrühe beschrieben) ein.