Schraubgläser & Schraubdeckel kennt doch jede(r). Oder?


Diese Gläser werden weltweit viele hundert Millionen Mal gekauft und befüllt. Und doch gibt es hier wichtige Unterschiede. Darum werden beim Verschließen auch häufig Fehler gemacht.

Es gibt zwei Arten von Schraubgläsern:

1. Gläser mit 360°-Außengewinde (Home Canning GPI)
2. Twist-off-Schraubgläser (TO-Gläser) bzw. Deep-Twist-off-Schraubgläser (DTO)


Home Canning GPI:

Egal ob Anfänger oder Profi, Gläser mit dieser Mündung haben den Vorteil, dass sich die Deckel nicht überdrehen lassen. So muss man sich auch bei Kaltabfüllungen wie Pesto, Honig oder Pasteten keine Sorgen machen, ob das Glas gut verschlossen ist!

Es gibt keine Probleme mit Gummis oder Klammern und kein Aufspringen der Deckel im Backofen oder Einkochautomaten. Für händische Abfüllung sowie für den Hausgebrauch ideal.

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Twist-Off-Gläser:

Diese sind die meist verwendeten Konservengläser weltweit.
An der Glasmündung findet man stets drei bis sechs Gewindegänge, je nach Größe des Glases.
Aber beim Verschließen von TO-Gläsern muss mit besonderer Vorsicht gearbeitet werden, denn oft wird der Deckel überdreht. Wenn das passiert, hört man ein Klicken und der Deckel greift nicht mehr am Gewindegang - somit ist der Schraubdeckel unbrauchbar.

So kannst du das vermeiden: Lege den Deckel auf das Glas und beobachte eine Noppe genau! Diese sollte sich beim Verschließen maximal bis zu einem Drittel des Gewindeganges bewegen. Wenn du den ersten Gegendruck verspürst und nicht weiterdrehst, ist es genau richtig.

Deep-Twist-Off Deckel funktioniere genauso, nur sind die Deckel höher (tiefer gezogen), was dem Glas optisch mehr Ausdruck verleiht.

 

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